Geld

Was ist Geld? Geld ist erst mal ein Konzept, eine Idee. Vielleicht sogar eine Ideologie? Gehen wir mal durch, was Geld ist, was es bedeutet, Geld zu besitzen, und wie wir, als Gesellschaft, mit Geld umgehen und ob das gesund ist, was wir tun.

Gerade lese ich in der taz von Elon Musk. Der Herr, dessen Name sogar meine Rechtschreibkorrektur kennt, ist für eine Sache bekannt: seinen Reichtum. Er kennt die Reichen und steht an der Spitze, was ich weiß, denn die taz betitelt ihn mit „Dieser Mann könnte bald Milliardär sein“.

Geld ist eine Abmachung. Ich möchte etwas haben und biete Geld dafür. Als Käufer muss ich keine anderen Leistungen bringen. Klar, ich könnte deinen Hof kehren, deine Einkäufe erledigen, also Arbeitskraft für die Sache bieten. Aber ich könnte dir auch einfach Geld geben, um mein Ziel zu erreichen.

Wer gibt dem Geld einen Wert? Wenn man die Regierungsmeldungen verfolgt, wird alles teuer. Die Rente unterbietet bald die 40 %-Marke und die Krankenversicherung möchte auch jetzt nicht 640, sondern 648 € von mir haben. Aber wofür? 

Vergangenes Jahr musste ich 90 000 € Steuern zahlen. Eine hohe Summe. Die Bankmitarbeiter haben solche Werte selten auf dem Tisch liegen. „Naja, sie tun der Gemeinschaft wenigstens etwas Gutes.“

Tue ich das? Wenn mir der Staat sagt, dass die Rente, das Deutschlandticket, das Bürgergeld usw. nicht finanzierbar sind, was finanziere ich da? Andere bestimmen über mein Geld, Leute, die andere Ziele haben, als ich, der sich freuen würde, wenn soziale Leistungen massiv verbessert werden. 

Wenn ich nach den Nachrichten gehe, dann finanziere ich mit dem Geld eine korrupte Regierung, die jedes Bauprojekt nicht annähernd nach Plan erfüllt, Infrastrukturen verkommen lässt, an Bildung und Sozialleistungen spart und gleichzeitig doch sehr rassistisch (die Migranten sind die Sündenböcke) und klassizistisch (die Frage, wie viel eine Putzkraft verdienen darf, ist eine Bestimmung von Zeit Anderer, die abhängig von dem Job sind) handelt. 

Geld hat einen großen Nachteil – es ist abstrakt. Frage einen Reichen, wie viel 500g Nudeln kosten, und du bekommst einige wahnsinnige Zahlen. Manche haben noch nie Nudeln gekauft. Manche kennen nur handgemachte Nudeln, und da liegt der Teller vielleicht bei 25 €, was für die „normale Bevölkerung“ ein Wocheneinkauf bedeutet. 

Dadurch ist Geld ein Machtinstrument. Wenn die Regierung die Kosten steigen lässt und die Löhne stagnieren, entwickeln sich Spannungsfelder. Gelöst werden schlimme Situationen durch das Ehrenamt. Für diese Leute spielt die Handlung eine Rolle, Geld eher nicht. Aber auch sie benötigen Material und Werkzeuge, die Geld kosten. 

Geld erlaubt es den Verantwortlichen, über das Leben anderer zu entscheiden, ohne sich mit diesen Menschen zu beschäftigen. Kürze ich den Kältebus, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Leute draußen erfrieren. Kürze ich die Suppenküchen, dann steigt der Hunger – es gibt mehr Kriminalität. 

Das sind die indirekten Maßnahmen, aber es geht auch offen und direkt. Wenn man offen überlegt, alten Menschen lebenswichtige Medikamente vorzuenthalten, ist das Tod durch Unterlassung. 

Deutschland gilt als vermögendes Land. Es scheint, dass die Leute dem Vermögen dienen, anstatt als Menschen für andere da zu sein. Wir wissen, dass der Markt nichts regelt. Die Diskussion von Werten haben wir denen überlassen, die nicht an der Gesellschaft teilhaben.

Das sollte sich ändern.

Was ist Geld? Geld ist erst mal ein Konzept, eine Idee. Vielleicht sogar eine Ideologie? Gehen wir mal durch, was Geld ist, was es bedeutet, Geld zu besitzen, und wie wir, als Gesellschaft, mit Geld umgehen und ob das gesund ist, was wir tun.

Gerade lese ich in der taz von Elon Musk. Der Herr, dessen Name sogar meine Rechtschreibkorrektur kennt, ist für eine Sache bekannt: seinen Reichtum. Er kennt die Reichen und steht an der Spitze, was ich weiß, denn die taz betitelt ihn mit „Dieser Mann könnte bald Milliardär sein“.

Geld ist eine Abmachung. Ich möchte etwas haben und biete Geld dafür. Als Käufer muss ich keine anderen Leistungen bringen. Klar, ich könnte deinen Hof kehren, deine Einkäufe erledigen, also Arbeitskraft für die Sache bieten. Aber ich könnte dir auch einfach Geld geben, um mein Ziel zu erreichen.

Wer gibt dem Geld einen Wert? Wenn man die Regierungsmeldungen verfolgt, wird alles teuer. Die Rente unterbietet bald die 40 %-Marke und die Krankenversicherung möchte auch jetzt nicht 640, sondern 648 € von mir haben. Aber wofür? 

Vergangenes Jahr musste ich 90 000 € Steuern zahlen. Eine hohe Summe. Die Bankmitarbeiter haben solche Werte selten auf dem Tisch liegen. „Naja, sie tun der Gemeinschaft wenigstens etwas Gutes."

Tue ich das? Wenn mir der Staat sagt, dass die Rente, das Deutschlandticket, das Bürgergeld usw. nicht finanzierbar sind, was finanziere ich da? Andere bestimmen über mein Geld, Leute, die andere Ziele haben, als ich, der sich freuen würde, wenn soziale Leistungen massiv verbessert werden. 

Wenn ich nach den Nachrichten gehe, dann finanziere ich mit dem Geld eine korrupte Regierung, die jedes Bauprojekt nicht annähernd nach Plan erfüllt, Infrastrukturen verkommen lässt, an Bildung und Sozialleistungen spart und gleichzeitig doch sehr rassistisch (die Migranten sind die Sündenböcke) und klassizistisch (die Frage, wie viel eine Putzkraft verdienen darf, ist eine Bestimmung von Zeit Anderer, die abhängig von dem Job sind) handelt. 

Geld hat einen großen Nachteil – es ist abstrakt. Frage einen Reichen, wie viel 500g Nudeln kosten, und du bekommst einige wahnsinnige Zahlen. Manche haben noch nie Nudeln gekauft. Manche kennen nur handgemachte Nudeln, und da liegt der Teller vielleicht bei 25 €, was für die „normale Bevölkerung“ ein Wocheneinkauf bedeutet. 

Dadurch ist Geld ein Machtinstrument. Wenn die Regierung die Kosten steigen lässt und die Löhne stagnieren, entwickeln sich Spannungsfelder. Gelöst werden schlimme Situationen durch das Ehrenamt. Für diese Leute spielt die Handlung eine Rolle, Geld eher nicht. Aber auch sie benötigen Material und Werkzeuge, die Geld kosten. 

Geld erlaubt es den Verantwortlichen, über das Leben anderer zu entscheiden, ohne sich mit diesen Menschen zu beschäftigen. Kürze ich den Kältebus, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Leute draußen erfrieren. Kürze ich die Suppenküchen, dann steigt der Hunger – es gibt mehr Kriminalität. 

Das sind die indirekten Maßnahmen, aber es geht auch offen und direkt. Wenn man offen überlegt, alten Menschen lebenswichtige Medikamente vorzuenthalten, ist das Tod durch Unterlassung. 

Deutschland gilt als vermögendes Land. Es scheint, dass die Leute dem Vermögen dienen, anstatt als Menschen für andere da zu sein. Wir wissen, dass der Markt nichts regelt. Die Diskussion von Werten haben wir denen überlassen, die nicht an der Gesellschaft teilhaben.

Das sollte sich ändern.

Read more